Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Stilfrage

Wenn der Hahn mit der Henne . . .

Hahn und Henne.
Hahn und Henne.Unsplash
  • Drucken

. . . im Regal steht, haben sich zwei gefunden.

Ein Samstag, ein Weg führte über den Flohmarkt, und halt! Eine Glasfigur in Form eines stolzen Gockels kräht nach Aufmerksamkeit. Sieben Zentimeter groß und schon ein ganzer Hahn, in Weiß mit rotem Kamm und Schnabel. Daheim angekommen, wandert er ins Bücherregal neben den Miniatur-Gartenzwerg und die Fischkeramik. Wochen später wird ein Tandler durchstöbert, ein Rosenthal-Service beäugt, ein knalltürkis- und elektroblaues Glasgefäß in Augenschein genommen und ein lustiger Damenhut begutachtet. "Soll ich oder soll ich nicht?", fragt man sich, zuschlagen, wenn man doch zweifelt?


Doch dann wird eine rosa Henne aus Glas entdeckt, sie ist die erste Partnerwahl für unseren Hahn, da herrscht kein Zagen und Zaudern, acht Euro ist die locker wert. Gesagt, gekauft. Daheim angekommen, glaubt man ein frohes Kikeriki aus dem Regal zu hören. Und Nippes zu Nippes findet seine Bestimmung.