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Holzmarkt

Volatil wie der Goldpreis

2020 hat es sich für viele Forstwirte nicht ausgezahlt, die Kettensäge anzuwerfen.(c) Clemens Fabry
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Die Coronapandemie hat den Holzmarkt durcheinandergewirbelt:
Aus einem Überschuss im Jahr 2020 wurde 2021 ein Mangel

Wäre das Material nicht so sperrig und würde die Lagerung nicht so viel Platz erfordern, man könnte mit Holz recht gut spekulieren. Zumindest in den vergangenen Monaten war viel Geld damit zu verdienen, wenn man seine Lager 2020 gut gefüllt hatte.

Denn das Coronajahr war für Waldbauern verheerend. 2020 gab es, wie es Seefahrer nennen, einen "perfekten Sturm". Die Waldbesitzer steckten in einer doppelten Zwickmühle. Einerseits musste nach den extremen Borkenkäferjahren 2018 und 2019 viel Schadholz aufgearbeitet werden. Andererseits ließ die Coronapandemie samt Lockdowns die Nachfrage massiv sinken. Die Lager der Sägewerke waren voll, viele nahmen keine Lieferungen mehr an.