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Die Impfung gegen das Coronavirus (im Bild ein fünfjähriges Mädchen aus den USA) ist hoch wirksam gegen schwere Verläufe und bildet eine robuste Grundlage für eine im Anschluss auf natürlichem Weg erworbene Immunität, die auch vor Ansteckungen schützt.
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Pandemie

Was die Corona-Impfung kann – und was nicht

Die Impfstoffe verhindern zwar verlässlich schwere Krankheitsverläufe, führen aber nicht immer zu einem ausreichenden Schleimhautschutz. Dafür ist ein wiederholter Kontakt mit dem Virus selbst notwendig.

Ein Lockdown trotz einer Durchimpfungsrate von 66 Prozent – wie ist denn das nur möglich? Wenn zwei Drittel der Bevölkerung durch Impfungen immunisiert wurden und wahrscheinlich Hunderttausende weitere Menschen durch eine unbemerkte Infektion, muss sich das doch auf die Ausbreitung des Virus auswirken und starke Wellen verhindern? Sollte nicht zumindest auf den Intensivstationen die Lage stabil sein, da ja ältere und vorerkrankte Personen mit einem höheren Risiko für schwere Erkrankungen zu mehr als 85 Prozent geimpft sind?

Fragen, die derzeit viele beschäftigen. Bei manchen führen sie sogar zu einem Verlust von Vertrauen in die Impfungen, die als Mittel für die endgültige Rückkehr zur Normalität angekündigt worden sind. Waren die Erwartungen zu hoch? Liegt es an der niedrigen Impfquote? Oder wurde die Rechnung schlichtweg ohne die Deltavariante gemacht?