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Corona-Pandemie

Kinderimpfung stößt in Israel auf Skepsis

Der 10-jährige Noam bekommt seine Corona-Impfung in Tel Aviv. Viele Eltern sehen die Impfung ab fünf Jahren jedoch kritisch.
Der 10-jährige Noam bekommt seine Corona-Impfung in Tel Aviv. Viele Eltern sehen die Impfung ab fünf Jahren jedoch kritisch.REUTERS
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Mit Booster-Impfungen hat die israelische Regierung die vierte Welle in den Griff bekommen. Nun dürfen auch Kinder ab fünf Jahren geimpft werden. Doch die Nachfrage hält sich in Grenzen.

Als zweites Land der Welt hat Israel am Dienstag die Corona-Impfung für Kinder ab fünf Jahren eingeführt. Die USA hatten die Impfung für diese Altersgruppe wenige Wochen zuvor freigegeben. In den vergangenen Tagen hatte Israels Ministerpräsident Naftali Bennett stark für die Kinderimpfung geworben: „Mein Sohn David wird einer der ersten sein, die geimpft werden“, verkündete er Anfang der Woche, „und ich erwarte das Gleiche von allen israelischen Eltern und gewiss von denjenigen Kabinettsministern, die Kinder oder Enkel im relevanten Alter haben.“

Ebenso wie in den USA sollen die Kinder in Israel ein Drittel der Impfdosis erhalten, die für Erwachsene vorgesehen ist. Israel setzt vorwiegend das Biontech/Pfizer-Produkt ein. Eine Zulassung für diesen Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige der europäischen Arzneimittelbehörde für die EU könnte es schon ab Donnerstag geben.

In Israel können Eltern den Impftermin für ihre Kinder über die großen Gesundheitsversorger buchen, die für die Impfungen zuständig sind und in vielen ihrer Kliniken und Ärztezentren Impfstationen eingerichtet haben.

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