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Coronavirus

EMA entscheidet am Donnerstag über Impfstoff für Kinder

Israel verimpft seit kurzem den Impfstoff an Kinder, in Wien sind Termine für Kinder schon jetzt sehr gefragt.
Israel verimpft seit kurzem den Impfstoff an Kinder, in Wien sind Termine für Kinder schon jetzt sehr gefragt.APA/AFP/JACK GUEZ
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Die europäische Arzneimittelbehörde könnte bald schon den Impfstoff von Biontech/Pfizer für Fünf- bis Elfjährige zulassen. Es wäre das erste Covid-Vakzin für diese Altersgruppe.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA wird voraussichtlich am Donnerstag über die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Biontech/Pfizer für Kinder ab fünf Jahren entscheiden. Die zuständigen Experten würden sich in einem extra angesetzten Treffen damit befassen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Bisher gibt es noch keinen Corona-Impfstoff, der in der EU auch für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist.

Sollten die EMA-Experten grünes Licht geben, muss offiziell die EU-Kommission noch zustimmen. Das gilt aber als Formsache.

Bisher ist der Impfstoff von Pfizer und Biontech in der EU nur für Menschen ab zwölf Jahren zugelassen. Doch in Israel und auch in den USA dürfen damit ebenso bereits Kinder ab fünf Jahren geimpft werden.

In Österreich bisher „Off-Label“ geimpft

In Österreich können Fünf- bis Elfjährige aber bereits "Off-Label" die Corona-Schutzimpfung erhalten. Interessierte Eltern müssen dafür einen Arzt suchen, der die Impfung beim Nachwuchs durchführt. In Wien gibt es außerdem seit vergangener Woche im Austria Center eine eigene Impfstraße für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Auch hierbei handelt es sich um eine "Off-Label"-Anwendung.

In Niederösterreich können Eltern ihre Unter-Zwölf-Jährigen in Hinblick auf die erwartete, baldige Zulassung für eine Corona-Impfung vorregistrieren. Auch in Oberösterreich sind die Vorbereitungen für einen baldigen Start der Kinderimpfung angelaufen, Eltern können ihren Nachwuchs vormerken lassen.

(APA)