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Champions League

Demir in der Barça-Startelf: Licht, Schatten und fehlendes Zentimeter-Glück

Demir im Camp Nou.GEPA pictures
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Lob und Kritik für den ÖFB-Youngster bei seiner Rückkehr in die Startelf. Barcelona zittert weiter um den Aufstieg.

Barcelona. Nur Zentimeter haben Barcelona-Legionär Yusuf Demir von seinem ersten Champions-League-Tor getrennt. Mit seinem sehenswerten Schlenzer ans Kreuzeck hätte der ÖFB-Teamspieler den Katalanen in der 43. Minute fast das 1:0 gegen Benfica Lissabon beschert, so aber musste sich Barça mit einem torlosen Remis zufrieden geben – und bangt nun ums Weiterkommen.

Für Demir war die Partie jedenfalls Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen. Die Rapid-Leihgabe stand erstmals in der Champions League bzw. zum ersten Mal seit 20. September in der Startelf. Mit Lionel Messi war nur ein Nicht-Spanier bei seinem Startelf-Debüt in der Eliteliga jünger gewesen als der 18-jährige Demir am Dienstag.

Über den Wiener, der seit Oktober nicht mehr viel Einsatzzeiten erhalten hatte, war zuletzt mediale Kritik zu vernehmen. Der neue Barcelona-Trainer Xavi Hernández ließ sich davon nicht beeindrucken, er begründete den Einsatz von Demir mit dessen Trainingsleistungen. Fast wäre er kurz vor der Pause dafür belohnt worden. Schon in der 7. Minute hatte Demir Benfica-Goalie Odysseas Vlachodimos zu einer Parade gezwungen.

Die in Barcelona beheimatete Zeitung „Sport“ attestierte Demir, der in der 66. Minute durch den langsam wieder fitten Ousmane Dembélé ersetzt wurde, „Licht und Schatten“ sowie „Steigerungspotenzial“. „Marca“ sprach von einer „gelungenen Rückkehr“ in die Startelf.

Im abschließenden Gruppenspiel muss Barcelona nun auf die Gnade der makellosen Bayern hoffen. Benfica ist gegen Schlusslicht Dynamo Kiew klarer Favorit, selbst ein Punkt in München könnte für Barça zu wenig für das Achtelfinale sein. [S01KC]

(red.)