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Europa

Polens Grenzer am Pranger

Migrant crisis at the Belarusian-Polish border
Im belarussischen Grodno unweit der Grenze zu Polen hoffen Migranten weiterhin auf eine Einreise in die EU.REUTERS
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Die Organisation Human Rights Watch macht Warschau für die humanitäre Krise an der Grenze zu Belarus mitverantwortlich. Doch die Rechtslage ist nicht eindeutig.

Warschau/Brüssel. Eiseskälte, Schneefall und Wind – die klimatischen Bedingungen, die derzeit an der Grenze zwischen Polen und Belarus herrschen, sind für Migranten lebensbedrohlich. Nichtsdestotrotz versuchen sie immer wieder, die polnische EU-Außengrenze zu überwinden – in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa und mit tatkräftiger Unterstützung der belarussischen Behörden. So wurden in der Nacht auf Mittwoch drei größere Gruppen von Migranten mit Gewalt vom Grenzübertritt abgehalten, teilten die polnischen Behörden am Mittwoch mit. „Diese Personen waren sehr aggressiv, sie warfen mit Steinen auf polnische Beamte, warfen einen Holzsteg auf den Stacheldrahtverhau, schnitten Teile der Barriere durch“, sagte eine Sprecherin der Grenzschützer. Ein Soldat sei dabei am Kopf verletzt worden und musste medizinisch behandelt werden.