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Salzburger Festspiele

Die Festspiel-Präsidenten, eine kurze Genealogie

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Helga Rabl-Stadlermachte das Präsidentenamt der Salzburger Festspiele erst richtig bekannt.APA/AFP/ALEX HALADA
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Nominell stand den Entscheidungsträgern des illustren sommerlichen Hochkultur-Laufstegs immer ein Präsident vor. Das Amt übernahmen zuweilen prominente Künstler, manchmal auch blasse Manager – bis zuletzt ein durchschlagskräftiges Multitalent Wege wies.

Der prominenteste Präsident, den die Salzburger Festspiele je hatten, war gewiss Richard Strauss. Als einer der Gründerväter des Festivals nahm er die Position eher widerwillig ein. Aber einer musste sie ja nach dem Abgang des Kurzzeit-Präsidenten Alexander von Thurn und Taxis (1920–1922) übernehmen. Der Anfang war steinig: Zwar konnte Reinhardt den „Jedermann“ auf dem Domplatz spielen – die Erlaubnis dafür in der katholischen Bischofsstadt zu bekommen, war ein Kapitel für sich –, aber damit war der Festspiel-Gedanke fürs Erste auch schon wieder zu Ende gedacht.