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Beratungen

Asien-Europa-Gipfel: Wie kann sich die Wirtschaft erholen?

APA/BKA/ANDY WENZEL
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Staatschefs aus 51 Ländern haben sich am Donnerstag virtuell getroffen, um zu besprechen, wie die internationale Wirtschaft wiederbelebt werden kann.

Staats- und Regierungschefs haben auf dem Asien-Europa-Gipfel (ASEM) ihre Beratungen über die Pandemie und eine Wiederbelebung der Wirtschaft in der Krise aufgenommen. Zum Auftakt des virtuellen Treffens rief Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen als turnusmäßiger Gastgeber am Donnerstag zu einer Stärkung des Multilateralismus auf, um das globale Wachstum zu beschleunigen.

Bei den zweitägigen Beratungen aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Gruppe sind 51 Länder sowie die Spitzen der Europäischen Union und des Südostasiatischen Verbandes ASEAN vertreten. Nach der UN-Generalversammlung ist es das größte Treffen internationaler Staatenlenker.

Das Motto lautet "Stärkung des Multilateralismus für gemeinsames Wachstum". Die ASEM-Partner repräsentieren 55 Prozent des Welthandels und 60 Prozent der Weltbevölkerung. Das Treffen findet alle zwei Jahre auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs statt, war aber 2020 wegen der Corona-Pandemie zweimal verschoben worden.

Keine Diktaturen erwünscht

Die Militärregierung von Myanmar ist nicht dabei. Die Junta sei informiert worden, nur "unpolitische Vertreter" entsenden zu können, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Der Staatenverband ASEAN hatte den Chef der Militärjunta, General Min Aung Hlaing, wegen seines harschen Vorgehens nach dem Putsch in Myanmar schon von vorherigen Treffen ausgeschlossen. Jetzt werde Myanmar nur ein "technisches Team" zu Beobachtung schicken.

Vertreten sind außer den 27 EU-Mitgliedsstaaten auch Norwegen, die Schweiz, die Türkei und Großbritannien sowie Länder wie Russland und Indien, die asiatischen Wirtschaftsriesen China, Japan und Südkorea sowie Australien und Neuseeland.

(APA/dpa)