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Preise

Österreich steigt auf die Strompreis-Bremse

Strom wird teurer, die Ökostromförderkosten aber sinken (Archivbild).
Strom wird teurer, die Ökostromförderkosten aber sinken (Archivbild).Getty Images/Maskot
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Die Politik reagiert auf die steigenden Energiepreise: Haushalte und Unternehmen müssen 2022 keinen Ökostrom-Förderbeitrag zahlen. Der Erneuerbaren-Ausbau ist dennoch gesichert.

Wien. Die Strom- und Gaspreise in Europa schießen nach oben und viele Staaten senken die Steuern oder verteilen Zuschüsse, um Privathaushalten und Unternehmen über den Winter zu helfen. Auch in Österreich ist Gas im Großhandel sechs Mal so teuer wie vor einem Jahr. Und auch vielen Stromkunden flattern zunehmend deutlich höhere Rechnungen ins Haus. Die heimische Politik reagierte bisher nicht auf das Problem.

Bisher. Denn wie „Die Presse“ erfahren hat, wird das Klimaschutzministerium in Absprache mit dem Wirtschaftsministerium den sogenannten Ökostrom-Förderbeitrag im kommenden Jahr ausfallen lassen. Im Vorjahr haben die heimischen Stromkunden unter diesem Titel rund 580 Millionen Euro zur Finanzierung der Energiewende beigesteuert. Die Zählpunkt-Förderpauschale von 35 Euro je Abnehmer bleibt hingegen unberührt.