Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Versicherungen

Swiss-Life-Aktionäre bekommen 60 Prozent des Gewinnes als Dividende

  • Drucken

Der Schweizer Lebensversicherer setzt sich in seinem neuen Strategieprogramm hohe Finanzziele.

Die Swiss Life startet im kommenden Jahr das nächste Strategieprogramm und setzt neue Finanzziele. Dabei legt der Schweizer Lebensversicherer die Latte für 2022 bis 2024 verglichen mit den noch bis zum Jahresende geltenden Zielen einige Stufen höher. Das soll sich auch für die Aktionärinnen und Aktionäre bezahlt machen. Die Swiss Life werde ihren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen, wird Konzernchef Patrick Frost in der Mitteilung am Donnerstag zu dem am Nachmittag auf dem Programm stehenden Investorentreffen zitiert. Und die Gruppe werde Chancen ergreifen, um profitabel zu wachsen.

Konzern setzt auf Bewährtes 

In den neuen Plänen leitet die Swiss Life keinen großen Umbau ein, vielmehr setzt der Konzern auf Bewährtes. Auch in Zukunft soll das Geschäft mit Finanzberatungen, dem Verkauf anlagegebundener Lebensversicherungen oder der Vermögensverwaltung ausgebaut werden. Bis 2024 will die Swiss Life mit dem Gebühren einbringenden Geschäft ein operatives Ergebnis zwischen 850 und 900 Millionen Franken erreichen. Im noch laufenden Programm wurden mindestens 600 Millionen Franken (etwa 572 Millionen Euro) angepeilt, was die Swiss Life bereits 2020 erreicht hatte.

Über die gesamte Gruppe hinweg strebt Swiss Life in den kommenden drei Jahren eine Eigenkapitalrendite in einer Bandbreite von 10 bis 12 Prozent an. Derzeit liegt dieses Ziel bei acht bis zehn Prozent. Und künftig sollen den Aktionären über 60 Prozent des Gewinns als Dividende ausgeschüttet werden. Heute beträgt die Ausschüttungsquote 50 bis 60 Prozent. Einen Aktienrückkauf im Umfang von einer Milliarden Franken soll es zusätzlich geben.

(APA)