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Plattenkritik

Ein Vexierbild für die Ohren: Makaya McCravens neues Album

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Makaya McCraven nützt auf „Deciphering The Message“ jene Cut-&-Paste-Technik, die schon seine Adaption des letzten Albums von Gil Scott-Heron zum Hit machte.

Mit den vertrackten Rhythmen des Jazz schloß Makaya McCraven schon früh Freundschaft. Schließlich war sein Vater Steve Schlagzeuger bei Veteranen wie Archie Shepp und Sam Rivers. Der 1983 in Paris geborene Künstler wuchs in den USA auf und erlebte das Musikbusiness von Jugend auf hautnah. Er erinnert sich sogar daran, als Siebenjähriger der Schlagzeuglegende Art Blakey begegnet zu sein. Jetzt erwies er diesem erstmals direkt Reverenz: Als Titel seines Blue-Note-Debüts wählte McCraven den Namen einer Blakey-Komposition.