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Magdalena B. ist Mutter von vier Kindern, drei davon besuchen die Waldorfschule.
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Anthroposophie

Rudolf Steiner, die Waldorfschule und das Impfen

Ob die Impfskepsis bei Anhängern der Anthroposophie größer ist, lässt sich nur schwer sagen. Von offizieller Seite befürwortet man die Corona-Impfung. Die Anhänger haben unterschiedliche Zugänge dazu. Gemein ist ihnen ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen, die individuelle Entwicklung und Toleranz.

Es ist eine Gleichung, die in jüngster Zeit öfter angestellt wird. Anthroposophen und Menschen, die ihre Kinder in die Waldorfschule schicken, seien dem Impfen eher abgeneigt, um es vorsichtig auszudrücken. Gemischt wird das Ganze gern mit einem verklärten Naturbegriff, mit dem Verdacht, etwas Besonderes zu sein, manchmal darf noch eine Prise Verschwörungstheorie dazukommen. Und lang dauert es meist nicht, bis von Träumern, Esoterikern oder gar Spinnern die Rede ist. So lautet oft die gängige Schubladisierung. Diese Gleichung mag zwar auf manche Menschen zutreffen. Das heißt aber nicht, dass sie auf alle zutrifft, die mit Anthroposophie und der Waldorfschule etwas anfangen können.

Die Frage nach dem Impfen und danach, wie sich die Impfquote im Zuge der Pandemie erhöhen lässt, hat auch jene Gruppen in den Fokus gerückt, die dabei eben nicht mitmachen wollen. Manchmal sind in dieser Gruppe Anhänger der Anthroposophie zu finden. Aber was hat es überhaupt mit der Anthroposophie auf sich? Was genau versteht man darunter? Und ist es wirklich so, dass das Impfen bei Eltern von Waldorfschulkindern tabu ist?