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Christoph Böckl hat sich neben seiner Biolandwirtschaft auf die Haselnuss spezialisiert und kultiviert sie auf neun Hektar. Verkauft werden die Nüsse frisch.
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Marchfeldnuss

Wo die Haselnüsse neben dem Spargel wachsen

Familie Böckl führt eine Biolandwirtschaft im Marchfeld. Um sich zu spezialisieren, hat sie vor ein paar Jahren Haselnüsse ausgesetzt, die sie nun als Marchfeldnuss verkauft.

Der erste Advent ist der inoffizielle Startschuss für das große Keksebacken. Und dafür ist heuer – dank Lockdown – ausreichend Zeit. Selbst jene, die sonst auf gekaufte Kekse setzen oder gern die eigene Mutter mit einer leeren Keksdose besuchen, um sie mit einer vollen wieder zu verlassen, werden sich vermutlich über das eine oder andere Rezept wagen.

Praktisch, dass wir schon im vergangenen Advent genug Zeit zum Üben hatten. Also können wir uns heuer ein bisschen weniger Gedanken über die Rezepte, dafür mehr über die Zutaten machen. Denn auch die können regional sein, was ja vielen im Zuge der Pandemie noch wichtiger geworden ist. Bei Butter und Zucker ist das nicht schwer. Bei Nüssen hingegen wird sehr oft auf vorgefertigte, also geriebene Ware aus dem Supermarkt gesetzt, die zum Großteil aus der Türkei stammt.

Es gibt aber mittlerweile auch Nüsse aus einer Region, die sonst eher für Gemüse, allen voran Spargel berühmt ist: dem Marchfeld. Christoph Böckl kultiviert dort nämlich – neben einer gewöhnlichen Biolandwirtschaft mit Getreide, Gemüse und Zuckerrüben – auch Biohaselnüsse und verkauft sie unter dem Namen Marchfeldnuss.