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Deutschland

Ein General gegen Omikron

Ein Covid-Patient wird von der deutschen Luftwaffe verlegt _ nun soll ein General einen neu organisierten Krisenstab leiten.(c) APA/dpa/Peter Kneffel (Peter Kneffel)
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Die Ampel-Koalition ist noch nicht im Amt, aber schon schwer unter Druck. Wer das Gesundheitsministerium leiten soll, ist offen. Ein Militär wird dem Krisenstab vorstehen.

Wer sich noch schnell eine Auffrischungsimpfung holen will, ist zu spät dran. „Bitte beachten Sie, dass aufgrund der hohen Nachfrage alle Verfügbarkeiten ausgebucht sind“, meldet die Webseite, auf der Termine für die beiden Berliner Impfzentren am aufgelassenen Flughafen Tegel und im Messezentrum gebucht werden können. Zwei „Impfstationen“ sollen in einer Woche dazu kommen, vor den bereits offenen bilden sich lange Schlangen.

In der deutschen Hauptstadt gibt es die Impfzentren wenigstens noch. In anderen Bundesländern wurden sie geschlossen. Die Hausärzte sollen impfen, immer wieder ist von Überlastung zu hören. Die Apotheker dürfen wiederum nicht, obwohl viele könnten.

Lange stritt Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit Vertretern der Ärzteschaft, wer den schwindenden Impfschutz der deutschen Bevölkerung auffrischen soll. Mitten in der vierten Welle wird nicht nur die niedrige Impfquote zum Problem, sondern auch die Logistik für alle, die sich zum ersten, zweiten oder dritten Mal impfen wollen. Dazu kommt die neue Variante Omikron, die ansteckender sein könnte.