Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Aus- und Fortbildung

Ministerrat beschließt Austrian School of Government

Beamtenminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne)
Beamtenminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne)APA/ROLAND SCHLAGER
  • Drucken

Öffentlichen Bediensteten sollen sich aus- und fortbilden können. Die Einrichtung steht auch anderen Bildungseinrichtungen offen. Und soll Studien durchführen.

Für die Aus- und Fortbildung der öffentlich Bediensteten richtet die Bundesregierung eine "Austrian School of Government" ein. Die Erstellung einer Strategie zur Entwicklung dieser Einrichtung hat der für die Beamten zuständige Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bereits im Sommer beauftragt, die Umsetzung hat der Ministerrat nun am Mittwoch beschlossen.

Die beim Beamtenministerium angesiedelte Austrian School of Government wird mit ihren Services allen Bildungseinrichtungen des Bundes und der Länder zur Verfügung stehen. Ebenfalls angeboten werden die Beauftragung und Analyse von Studien in Bezug auf Entwicklungen am Arbeitsmarkt sowie auf fachliche- und Managementanforderungen, das Erstellen von Leitlinien sowie die Koordinierung von Curricula und Ausbildungskonzepten. Von großer Bedeutung ist die enge Zusammenarbeit mit dem tertiären Bereich, mit Universitäten, Fachhochschulen und Wissenschaftsorganisationen. Die Austrian School of Government vermittelt an der Schnittstelle zwischen den Bildungseinrichtungen des Öffentlichen Dienstes und dem tertiären Bereich.

47 Prozent in 13 Jahren in Pension

Verwiesen wird darauf, dass im öffentlichen Dienst eine Pensionierungswelle bevorsteht und in den nächsten 13 Jahren fast die Hälfte der Bundesbediensteten (47 Prozent) in den Ruhestand treten wird. Eine weitere Herausforderung ist die Digitalisierung - im Hinblick auf den digitalen Wandel sei eine konsequente Weiterentwicklung der Aus- und Fortbildung im öffentlichen Dienst unerlässlich. Deshalb möchte der Bund jetzt einerseits das Wissensmanagement sowie den Wissenstransfer im öffentlichen Dienst noch weiter ausbauen und andererseits eine qualitativ hochwertige und bedarfsorientierte Aus- und Fortbildung der Bediensteten anbieten, heißt es von Seiten des Beamtenministeriums.

"Eine gute und spezifische Ausbildung von Mitarbeiterinnen ist die Basis einer soliden und sicheren Zukunft", erklärte Kogler dazu. "Mit der Austrian School of Government werden wir eine moderne öffentliche Verwaltung im Rahmen internationaler Standards weiter fördern." Der Vizekanzler betonte, dass der öffentliche Dienst einen überdurchschnittlich hohen Anteil an höher qualifizierten Mitarbeiterinnen habe und es deshalb wichtig sei, "hohe gemeinsame Standards für die Aus- und Weiterbildung festzulegen. Die Austrian School of Government legt dafür den Grundstein."

(APA)