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Zeitplan

Regierung entscheidet nächste Woche über Lockdown-Ende

Symbolbild: Lockdown
Symbolbild: Lockdownimago images/Sven Simon
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Obwohl der Westen bei der Sieben-Tage-Inzidenz nachhinkt, geht man in Vorarlberg von einem zeitgleichen Lockdown-Ende aus. Das Gesundheitsministerium bleibt vage.

Wann endet der vierte bundesweite Lockdown? Bei seiner Bekanntgabe am 19. November hieß es von Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne), er werde bis längstens 12. Dezember andauern - zumindest für Personen, die gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Erkrankung an Covid-19 genesen sind. Das könnte sich allerdings noch ändern: Über ein Datum für das Lockdown-Aus werde erst Ende kommender Woche entschieden, hieß es am Mittwoch aus dem Gesundheitsministerium. Bis dahin sollen die Entwicklungen beobachtet und intern darüber beraten werden. Jedenfalls verlängert wird der Lockdown für Ungeimpfte.

Derzeit sei das Infektionsgeschehen rückläufig. Wie stark diese Entwicklung ausgeprägt ist und ob es sich um eine nachhaltige Trendumkehr handelt, werde man aber erst in den kommenden Tagen sehen, ließ das Gesundheitsministerium wissen. Der aktuell geltende Lockdown ist erst am Dienstag im Hauptausschuss des Nationalrates bis zum 11. Dezember verlängert worden.

Obwohl der Westen dem Osten bei der Sieben-Tage-Inzidenz nachhinkt, geht man in Vorarlberg von einem gleichzeitigem Lockdown-Ende aus. "Wenn der Abwärtstrend österreichweit weiterhin gleich ist, macht es Sinn, auch gleich vorzugehen", hieß es am Mittwoch aus dem Büro von Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Jedenfalls ausscheren wird jedoch Oberösterreich. Der dortige Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hatte ja angekündigt, trotz des bundesweiten Lockdowns am ursprünglichen Zeitplan festhalten zu wollen, also bis zumindest 17. Dezember das Land im heruntergefahrenen Zustand zu halten.

Wallner: „Die Impfquote muss rauf“ 

Wallner hatte am Dienstag drei Bedingungen genannt, die für Öffnungsschritte erfüllt sein müssten: Für ein Lockdown-Ende muss es einen deutlichen Rückgang bei der Sieben-Tage-Inzidenz geben, die Prognose für die Belegung der Intensivkapazitäten muss gut sein, "und die Impfquote muss rauf". Nächste Woche werde es einen Bund-Länder-Gipfel geben, um das mögliche Lockdown-Ende zu besprechen. Bis dahin werde die Entwicklung der Lage natürlich genauestens beobachtet und bewertet.

Vorarlberg wies zuletzt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1261 auf. Tirol lag bei 1124, Salzburg bei 1323. Der Österreich-Durchschnitt betrug 894 Fälle je 100.000 Einwohner.

(APA/Red.)