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Verkehr

Stopp des Lobautunnels: Klientelpolitik statt Verkehrspolitik

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Knapp 200.000 Fahrzeuge fahren jeden Tag über die A23, mitten durch das Wiener Stadtgebiet. Die Fertigstellung der S1 mit dem Lobautunnel hätte hier eine Entlastung bringen können.ROBERT JAEGER / APA / picturedes
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Der Stopp des Lobau-Tunnels sei politisch nachvollziehbar, verkehrspolitisch aber falsch, sagt WU-Professor Kummer. Wien brauche die Umfahrung.

Wien. Die Reaktionen auf die Entscheidung von Umwelt- und Infrastrukturministerin Leonore Gewessler, den Lobau-Tunnel zu stoppen, waren am Mittwoch zweigeteilt. Während Umweltschützer jubilierten, kam von Wirtschaftsvertretern vor allem Kritik.

Einem Drittel aller Entwicklungsgebiete für Betriebsansiedlungen in der Bundeshauptstadt würde damit die Anbindung an das hochrangige Straßennetz entzogen, hieß es etwa aus der Wirtschaftskammer Wien. Das würde nicht nur Arbeitsplätze bedrohen, sondern auch Milliarden an Wertschöpfung.

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