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Gastkommentar

Unser Essen beeinflusst Umwelt und Landwirtschaft

(c) Peter Kufner
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Nachhaltigkeit muss nicht immer Verzicht heißen. Ein gesunder, aber ökologisch behutsamer Ernährungsstil ist möglich.

Ist Ernährung wichtig für unsere individuelle Gesundheit? Ja, aber unsere Ernährung hat auch maßgeblichen Einfluss auf unseren ökologischen und sozialen Fußabdruck. Im Moment verursacht unser Ernährungsstil viele ökologische und sozio-ökonomische Probleme in der Landwirtschaft und im gesamten Lebensmittelsektor. Zudem ernähren wir uns viel zu ungesund und verschwenderisch: Gegenwärtig essen wir rund 63 kg Fleisch pro Person und Jahr. Wir nehmen auch zu viel Kalorien zu uns und fast ein Drittel der Lebensmittel landen im Abfall.

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Die Lebensmittelproduktion für unser Essen hat eine oft umfangreiche Wertschöpfungskette, die in der Regel von der Landwirtschaft und seinen Vorketten (Produktion der Dünge- und Futtermittel sowie der Pestizide) bis hin zum Lebensmittelhandel und zur Außer-Haus-Verpflegung reicht. Unser Essen bzw. unser Ernährungsstil beeinflusst ganz direkt die Landwirtschaft, und dies einerseits in Österreich, andererseits international (dies reicht u. a. bis Brasilien, Argentinien, USA und Indonesien im Kontext mit den Importen von Soja für die Futtermittel und von Palmöl für die Lebensmittelverarbeitung). Ökologische und sozioökonomische Probleme, die wir mit unserem Essen verursachen sind daher nicht nur auf Österreich beschränkt, sondern reichen bis zu Zerstörungen von Tropenwäldern und Savannen.