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Coronavirus

Neuinfektionen im Sinkflug, 68 Todesfälle, erster Omikron-Fall in Wien

Coronavirus - Patienten auf der Intensivstation
APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner
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Seit gestern wurden 6738 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 3180 Patienten mit einer Covid-19 Infektion werden in Spitälern behandelt, 643 davon auf Intensivstationen. 68 Infizierte sind verstorben.

Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Österreich sinkt weiterhin deutlich. Heute melden die Ministerien 6738 neue Fälle - das ist der niedrigste Wert seit Anfang November. Vor einer Woche waren es mit 12.245 noch fast doppelt so viele Infektionen wie heute. Damit fällt der Sieben-Tages-Schnitt (9264) erstmals seit drei Wochen wieder unter 10.000. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt ebenfalls - auf 726.

In den Krankenhäusern müssen österreichweit 3180 Covid-19-Patienten behandelt werden. Das sind um 61 weniger als am Vortag. Auf den Intensivstationen gab es einen leichten Anstieg um sechs Patienten. Damit benötigen derzeit 643 Schwerkranke eine intensivmedizinische Betreuung.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 68 weitere Todesfälle gemeldet. Damit sind innerhalb von einer Woche 409 Menschen mit einer Covid-19-Infektionen gestorben. Seit Beginn der Pandemie gab es 12.693 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die meisten Neuinfektionen gibt seit Wochen in Oberösterreich, so auch heute. Das Bundesland meldet 1391 neue Fälle, dicht gefolgt von Niederösterreich mit 1275. In Wien sind es 915, in Kärnten 804, in Tirol 775, in Vorarlberg 603, in der Steiermark 449, in Salzburg 374 und im Burgenland 152.

Mit Stand vom 02. Dezember haben mehr als 6 Millionen Menschen in Österreich einen gültigen Impfschutz. Das entspricht 67,25 Prozent der Bevölkerung. 2,15 Millionen haben sich bereits den dritten Stich geholt.

Omikron in Wien

Mittlerweile ist die Virus-Variante Omikron nun auch in Wien angelangt -in der Bundeshauptstadt gibt es einen bestätigten Fall und acht Verdachtsfälle. Alle hielten sich laut Sonja Ficht, Sprecherin des Gesundheitsdienstes (MA 15), im südlichen Afrika auf und machten bei der Heimreise einen Zwischenstopp in Mosambik oder Simbabwe.

Die Betroffenen haben laut Ficht milde Krankheitsverläufe und befinden sich in Quarantäne. Ihre Tests werden derzeit sequenziert, um festzustellen, ob es sich dabei um die Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) handelt. Die AGES kümmert sich bei diesen Fällen derzeit um das Contact-Tracing.

Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika ruft Ficht dazu auf, sich unverzüglich testen zu lassen. Sie sollen in die Teststraße auf der Floridsdorfer Brücke kommen und dort mitteilen, Reiserückkehrer zu sein. Damit erhielten sie ein beschleunigtes Verfahren. Auch, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, appelliert Ficht an Betroffene, zunächst zu Hause zu bleiben und "engmaschig" PCR-Tests durchführen.

(red.)