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Marktanalyse

Überhitzung, aber keine Immobilienblase

Die Preise für Wohnimmobilen weichen laut OeNB zunehmend von den Fundamentalfaktoren ab.
Die Preise für Wohnimmobilen weichen laut OeNB zunehmend von den Fundamentalfaktoren ab.Pixabay
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Wohnimmobilien werden durch hohe Nachfrage und knappes Angebot immer teurer. Doch die Preissteigerungen allein sind kein Hinweis für die Bildung einer Immobilienblase.

Die Preise für Wohnimmobilien steigen seit fünf Quartalen in Folge. Die Dynamik hat sich im Vergleich zum Vorquartal etwas abgeschwächt, zeigt die aktuelle Immobilienmarktanalyse der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Demnach sind die Preise österreichweit nach einem Plus von 3,9 Prozent im ersten, zweiten und dritten Quartal 2021 nur um jeweils 2,4 Prozent gestiegen. Deutlich ist der Preisanstieg jedoch im dritten Quartal mit 10,4 Prozent im Jahresvergleich zu 2020.

Was in der Notenbank für Unruhe sorgt, ist die Tatsache, dass sich dem Fundamentalpreisindikator der OeNB zufolge die Abweichung der Preise für Wohnimmobilien von den Fundamentalfaktoren weiter beschleunigt hat. Mahnende Stimmen warnen daher immer wieder vor einer drohenden Immobilienblase.