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"Presse"-Interview

Wirtschaftsstadtrat Hanke: Lobau-Stopp „ein gefährlicher Schritt“

Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke greift die Grünen frontal an.Clemens Fabry
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Peter Hanke sieht durch den Stopp des Lobau-Tunnels schwere Folgen für die weitere Entwicklung der Stadt. Den Grünen wirft Wiens Finanzstadtrat „Kindesweglegung“ vor.

Die Presse: Nach dem Stopp für den Lobau-Tunnel: War es ein Fehler, die Grünen aus der Stadtregierung zu werfen?

Peter Hanke: Nein, anscheinend ist es die richtige Entscheidung gewesen. Wir waren immer faktenbasiert, sind immer für nachhaltiges Wirtschaften und Arbeiten gestanden. Das stellen wir auch in dieser Fortschrittskoalition (mit den Neos, Anm.) unter Beweis. Wir können nach einem Jahr eine zufriedenstellende Zwischenbilanz legen.

Sie wissen, in welche Richtung meine Frage geht: War der Stopp des Lobau-Tunnels durch die grüne Ministerin Leonore Gewessler eine Reaktion auf den Rauswurf der Grünen aus der Stadtregierung?

Ich glaube, dass es schon davor solche Überlegungen gab. Wir legen aber Wert darauf, dass Verträge und Vereinbarungen eingehalten werden. Gerade die Verkehrspolitik in Wien, die zehn Jahre lang von den Grünen bestimmt wurde, wo alle Bescheide und UVP-Verfahren erarbeitet wurden, bildet die Basis.

Wie bewerten Sie die Rolle der Wiener Grünen?