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Analyse

Wiens Türkise erblasst: Leben ohne „Übervater“

Rückblick: Gernot Blümel (M.) und Team, erste Reihe rechts (mit Krawatte) Nachfolger Karl Mahrer.
Rückblick: Gernot Blümel (M.) und Team, erste Reihe rechts (mit Krawatte) Nachfolger Karl Mahrer.HELMUT FOHRINGER / APA / picture
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Die Stadtpartei hat die Spitzenköpfe verloren: Sebastian Kurz, „Erfinder“ Gernot Blümels als Landesobmann, und den Wien-Chef selbst. Polizeigeneral Karl Mahrer, am Freitagabend einstimmig gewählt, soll retten, was zu retten ist.

Wien. Es ist vorbei. Alles ist anders. Mit einem Schlag ganz anders. So sehr anders, dass sich für manche die Sinnfrage stellt. Ob es Sinn hat, weiter aktiv zu sein. Sich weiter politisch aktiv zu betätigen. In der Wiener ÖVP, für die Wiener ÖVP, als Wiener ÖVP zu arbeiten.

Innerhalb von weniger als zwölf Stunden hat die nach langem Siechtum zuletzt erstarkte größte Oppositionspartei der Stadt zwei Männer verloren, die die Organisation in einer Intensität geformt und geprägt haben, wie das noch nie der Fall war. Die Wiener ÖVP hat am Morgen des Donnerstags ihren „Übervater“ Bundesobmann Sebastian Kurz und am Abend desselben Tages auch noch ihren „Vater“, Landesparteichef Gernot Blümel, verloren.