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Ängste

Geldanleger müssen sich nun auf einen wochenlangen Blindflug einstellen

Was die Omikron-Variante für die Börsen bedeutet, ist noch nicht absehbar. Umso nervöser reagiert der Markt.
Was die Omikron-Variante für die Börsen bedeutet, ist noch nicht absehbar. Umso nervöser reagiert der Markt.(c) imago/photothek (Ute Grabowsky /photothek.net)
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Mit Omikron rückt Corona an den großen Börsen dieser Welt - wie etwa an der Wall Street - wieder in den Vordergrund. Börsianer werden plötzlich zu Medizinern. Kleininvestoren sollten exakt vorausplanen.

New York. Nicht nur auf Twitter tummeln sich die Hobbyvirologen, auch an der Börse üben sich viele Mitspieler in dieser Disziplin. Die Variante Omikron stelle „vermutlich keine Gefahr für die wirtschaftliche Erholung dar“, verkündeten etwa die Investmentmanager von Invesco. „Die Fähigkeit, die Impfungen anzupassen, macht einen großen Unterschied“, will man bei Pine Bridge wissen. Goldman Sachs wiederum geht davon aus, dass Omikron und daraus resultierende Beschränkungen zu einem siebenprozentigen Rückgang der Ölnachfrage in den nächsten drei Monaten führen.

Es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erwarten Investoren und Journalisten, dass die Banken Prognosen abgeben. Andererseits ist man sich bewusst, dass eine exakte Einordnung aktuell schwierig ist. Von „großer Unsicherheit“ ist dann die Rede, und was das für die Börsen bedeutet, konnte man seit dem Thanksgiving-Wochenende, als Omikron erstmals Schlagzeilen gemacht hat, eindrucksvoll beobachten.

Volatilität ist gestiegen

Der Volatilitätsindex VIX, die vermutlich beste Maßzahl für Kursschwankungen an den Börsen, hat sich in den vergangenen zwei Wochen fast verdoppelt.