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Studenten kündigen Großdemo an, Schüler streiken

Studenten kündigen Großdemo an, Schüler streiken
Studenten kündigen Großdemo an, Schüler streikenSymbolbild: Studentendemo im Oktober 2010 (c) APA (Herbert Neubauer)
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Die Studenten wollen mit Zivilorganisationen gegen das Sparpaket am 27. November auf die Straße gehen. Die linke Jugendorganisation "Revolution" ruft zum für den 19. November zum "Schülerstreik" auf.

Die ehemaligen Hörsaal-Besetzer der "#unibrennt"-Bewegung werden nun doch nicht wöchentlich für ihre Anliegen auf die Straße gehen. Stattdessen soll am 27. November die nächste Demonstration gegen das Sparpaket der Regierung stattfinden, wie laut einem "#unibrennt" -Sprecher am Dienstagabend im "Plenum" an der Uni Wien beschlossen wurde. Auch die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) soll mit an Bord sein. Die linke Jugendorganisation "Revolution" ruft indessen zu einem Schülerstreik "gegen das unsoziale Kürzungspaket" am 19. November auf.

Weitere Aktionen geplant

Die Studenten wollen nicht allein protestieren, sondern planen einen Schulterschluss mit Zivilorganisationen für Familien und mit der Gewerkschaft. Auch weitere Aktionen könnte es geben, etwa am 22. November, wenn die Uni-Rektoren und die ÖH ihren Gesprächstermin bei SP-Kanzler Werner Faymann und VP-Vizekanzler Josef Pröll haben. Für den International Students Day (17. November) und den Tag der Kinderrechte (20. November) wollen sich die zuständigen Arbeitsgruppen bis zum nächsten Plenum am 9. November etwas überlegen.

Nach Ansicht der Jugendorganisation "Revolution" ist das Sparpaket nicht sozial ausgewogen. Kürzungen bei der Familienbeihilfe, Verschlechterungen für Pflegebedürftige und Pensionisten würden "ein paar Alibi-Steuern für die Reichen gegenüberstehen", heißt es in einer Aussendung. "Die Empörung unter den Jugendlichen ist enorm. Wir rechnen mit einer breiten Unterstützung für die Proteste", erklärte Katja Thürriegel von "Revolution". Der Streik sei nur der Anfang, "wir hoffen dadurch eine breite Welle des Widerstandes entfachen zu können", so der Sprecher der Organisation, Patrick Mokre.

(APA)