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Protestaktion

#wirsindmehralsrelevant: Top-Gastronomen üben den Aufstand

Heinz Reitbauer vom Steirereck fürchtet um die Zukunft von Österreichs Gastroszene.Valerie Voithofer
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Österreichische Starköche, Gastronomen, Hoteliers und Qualitätsbetriebe fordern mit einem Video-Protest und dem Motto #wirsindmehralsrelevant das Ende des Lockdowns.

Heinz Reitbauer vom Steirereck, die Haubenköche Andreas Döllerer und Toni Mörwald, der Hotelier Florian Weitzer oder der Edelschnapsbrenner Hans Reisetbauer: Die Liste der rund 45 Unternehmer, die in einer gemeinsamen Aktion das Ende des Lockdowns fordern, liest sich wie ein Who-is-who der Gastro- und Hotelszene Österreichs. Unter dem Motto #wirsindmehralsrelevant haben sie Protestvideos produziert, die Dienstagmittag veröffentlicht werden. „Wir wollen zeigen, wie prekär die Situation ist, und wie viel mehr wir sind“, sagt Reitbauer zur „Presse“. Denn hinter jedem Restaurant oder Hotel stünden tausende Produzenten und Mitarbeiter. Nun müsse man die Gastronomie „ehestmöglich aufsperren“, denn das kulinarische und touristische Österreich stehe „an der Kippe“, so der Steirereck-Chef.

250.000 Mitarbeiter, 200.000 zuliefernde Landwirte und 400.000 regionale Handwerksbetriebe seien direkt oder indirekt von einer geschlossenen Gastronomie betroffen, rechnet die Initiative vor, die von dem Verein „Koch.Campus“ ins Leben gerufen wurde, der sich der qualitätsvollen österreichischen Küche verschrieben hat.