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Feuergefahr

US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Tesla-Solarsparte

Sorgen wegen Mängeln bei Anlagen schon öfters laut geworden

Die US-Börsenaufsicht SEC hat Ermittlungen gegen Tesla eingeleitet. Die Behörde reagiert auf einen Tipp: Der US-Elektroautobauer soll in seiner Solarsparte jahrelang seine Aktionäre und die Öffentlichkeit nicht ordnungsgemäß über Feuergefahr bei defekten Photovoltaikanlagen informiert haben, wie aus einem Brief der SEC hervorgeht.

In der Vergangenheit wurden mehrfach Sorgen wegen Mängeln bei den Solaranlagen von Tesla öffentlich. Nun gibt es auch die erste offizielle Ermittlung der Börsenaufsicht.

Die Untersuchung werde vorangetrieben, schrieb die SEC am 24. September an den ehemaligen Tesla-Mitarbeiter Steven Henkes, der 2019 eine Beschwerde bei der Behörde in der Sache eingereicht hatte. Der Brief dürfe nicht als Anzeichen dafür verstanden werden, dass gegen Gesetze verstoßen worden sei, sagte ein Vertreter der SEC dem Ex-Mitarbeiter. Tesla antwortete nicht auf eine Reuters-Anfrage, die SEC lehnte eine Stellungnahme ab.

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Beschwerden über defekte Elektronikteilen bei den Solaranlagen von Tesla. So klagte Walmart Tesla 2019, weil es wegen der Defekte zu Bränden bei sieben Geschäften gekommen sein soll. Die beiden Firmen einigten sich auf einen Vergleich.

 

(APA/Reuters)