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Métiers d'Art

Chanel feiert die Handwerkskunst in Paris

Models vor der Fassade des neuen "le 19m"-Handwerkshubs.
Models vor der Fassade des neuen "le 19m"-Handwerkshubs.Chanel/Mathieu Bonnin
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Das Maison Chanel stellte die Kunstfertigkeit seiner Handwerksateliers mit einer Kollektion in den Mittelpunkt, die in einer neu geschaffenen Architektur im Norden von Paris gezeigt wurde.

Seit 2002 zeigt das Maison Chanel eine Kollektion, die die besonderen Fertigkeiten der hauseigenen „Métiers d'Art“ feiern soll. Es handelt sich dabei um Ateliers, in denen traditionelle Techniken wie die Feder- und Perlenstickerei, die Hutmacherei, die Anfertigung von hochwertigem Modeschmuck oder Plisseemodelle ausgeführt werden. Um ihren Fortbestand zu sichern, wurden sie seit Ende der Achtzigerjahre nach und nach von dem Luxusunternehmen übernommen.

Das Finale der Kollektionspräsentation in Paris.
Das Finale der Métiers d Art Show in Paris.Chanel/Marguerite Bornhauser

Die Kollektion, die bei anderen Marken „Pre-Fall“ heißt und gewöhnlich im Frühsommer in den Handel kommt, ist seitdem bei Chanel ganz diesen Handwerksbetrieben gewidmet. Früher widmete Karl Lagerfeld sie meist einem bestimmten Ort: Dazu zählten etwa Venedig, Hamburg, einmal auch Salzburg. Die jüngste Präsentation erfolgte nun in einer neu geschaffenen Architektur im 19. Arrondissement von Paris, das etwa für den Park der Buttes-Chaumont oder den Parc de la Villette bekannt ist. Entworfen wurde das luftig anmutende Gebäude mit einer offenen Betonstruktur vor einer Glasfassade von Rudy Ricciotti.

Chanel-Chefdesigerin Virginie Viard, die seit vielen Jahren für die Marke tätig ist und lange an der Seite von Karl Lagerfeld wirkte, kennt die Handwerksateliers gut und entschied sich dafür, dem neuen Handwerks-Hub, „le 19m“, Reverenz zu erweisen. „Es ist ein großer, sehr offener Raum, die Fassade ist geschmückt mit Fäden von weißem Beton, es gibt einen Garten, schöne Spazierwege und eine große Galerie, in der wir Ausstellungen zeigen werden“, wird Viard in einer Aussendung zitiert.

Anspielungen auf die Dreiecksstruktur des Gebäudes und die Fassadenverzierung erfolgten sehr subtil, in Details mancher Looks. Die Kollektion ist ein weiteres Beispiel für die Anstrengungen der Designerin, für das Haus eine umfassende Garderobe beständig weiterzuentwickeln. Mehr denn je zelebriert sie ein außergewöhnliches Können und Fertigkeiten, die es in dieser Konzentration wie in „le 19m" wohl nirgendwo sonst auf der Welt gibt.

 

Compliance-Hinweis: Eine Reise zur Präsentation erfolgte auf Einladung des Hauses Chanel.

(dk)