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Glosse

Verloren in der sonnigen Servicewüste

Solar panel installation on the roof of a home in Algete
REUTERS
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Die Solarbranche boomt. Da passiert es eben, dass der Kunde nach dem Zahlen zur Unperson wird.

Österreich war ja nie das Epizentrum des Servicegedankens. Aber in letzter Zeit hat man doch zu oft den Eindruck, dass der Kunde nach Bezahlung der Endrechnung nur noch als Störfaktor empfunden wird.

Ein kleines Beispiel aus einer Boom-Branche: Ein Wiener lässt sich eine PV-Anlage aufs Dach schrauben. Nicht von irgendwem, sondern von der Verbund-Beteiligung Solavolta. Leider stellt sich heraus, dass die vollmundige Ansage der Branche („so was hält mindestens 20 Jahre“), nun ja, nicht so ganz der Realität entspricht. Und noch was lernt der Kunde: Unternehmen, die bis zum Kaufabschluss höchst kommunikativ waren, können sich danach sehr effizient tot stellen.