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Lebensmittel

Das Öl im Essen und das Problem der Lebensmittelindustrie

MANNER ZENTRALE (SUJET)
In Produkten von Indlefonso, einer Marke von Manner, wurden schädliche Spuren von Mineralöl festgestellt. Damit ist die Manner-Marke aber längst nicht alleine.(c) FOLTIN Jindrich / WB (FOLTIN Jindrich / WB)
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Jedes sechste Produkt wies bei einer Untersuchung erhöhte Spuren von Mineralölen auf. Die Werte seien unbedenklich, sagen die Hersteller. Das Problem ist schwer zu lösen, man arbeite aber daran.

Mineralöle in der Schokolade, im Brotaufstrich oder in der Hühnersuppe? Als Konsument wünscht man sich das eher nicht. Eine am Donnerstag publizierte Untersuchung im Auftrag der Ernährungs-NGO Foodwatch zeigt aber, dass einige alltäglich verwendete Lebensmittel mit Mineralölen kontaminiert sind. „Teils in erheblichem Maß“, wie es in dem Bericht heißt. Der Appell an die Lebensmittelindustrie ist unmissverständlich: die betroffenen Produkte sollen sofort aus dem Sortiment genommen werden. Der Vorwurf sitzt schwer – gesundheitsschädigende Praktiken bei der Herstellung und Verpackung der Lebensmittel würde die Industrie leichtfertig in Kauf nehmen. Diese will die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen.