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Neue Quadratmeter an der Sonne

Segara
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Internationale Sterne-Hotellerie. Neueröffnungen für Kulturreisende, Barfuß-Luxus-Fans und Städtetouristen, die der kalten Jahreszeit und drohenden Lockdowns entfliehen wollen.

Die dunkle Jahreszeit ist da, und sie war schon einmal festlicher. Zwar neigt sich Lockdown Nummer IV dem Ende zu, aber nicht nur die heimische Hotellerie kämpft mit Einschränkungen und der Furcht, wieder zusperren zu müssen. Mit einem Flug oder einer Autofahrt lassen sich einige dieser mäßig stimmungsaufhellenden Faktoren umgehend eliminieren – denn außerhalb Österreichs beziehungsweise Europas sind und bleiben die Hotels geöffnet, sind geimpfte Gäste willkommen und Mäntel optional. Ein Blick auf die Neuigkeiten in der Sternehotellerie, die, wenn nicht direkt zum Reisen, dann doch zumindest zum Träumen und Planen einladen.

Urquiola-Fest in Venedig

Wenn es nur eine kurze Flucht ans Meer sein soll, reicht eine Fahrt nach Venedig, um einen buchstäblichen Tapetenwechsel herbeizuführen. Hier hat mit dem Ca' di Dio ein neues Kunsthotel eröffnet, in dem Designfans sich ein Stelldichein mit Patricia Urquiola geben können. Die – zu Recht – gehypte spanische Architektin und Interior-Designerin lebt in Mailand und hat bei der Gestaltung des Fünf-Sterne-Hauses auf eine Begegnung von venezianischer Geschichte und zeitgenössischem Interieur gesetzt. Dafür hat Urquiola italienisches Handwerk, typische venezianische Materialien wie Murano-Glas, Marmor und edle Stoffe in kleinen Manufakturen der Region herstellen lassen. Die Ergebnisse sind als mundgeblasene Kronleuchter in der Lobby, im Restaurant und in der Bibliothek genauso zu finden sowie als Vasen oder Leuchten in den Zimmern. Thema des Boutiquehotels ist das Element Wasser, das sich als blauer roter Faden durch das Haus zieht: angefangen bei den eiswasserblau bezogenen Möbeln und Wänden über Brunnen und Wasserspiele bis hin zum standesgemäßen Eingang mit eigenem Anleger am Kanal. Weitere Infos dazu unter www.vretreats.com/en/ca-di-dio.

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Inselhopping im Atoll

Ebenfalls einem italienischen Designkonzept folgt das neue Resort Faarufushi auf den Malediven. Die zur italienischen Emerald-Gruppe gehörende Anlage wird nach dem Schwester-Hotel Emerald Maldives Resort & Spa jetzt das zweite große Projekt in Sachen Barfuß-Luxus auf dem Raa-Atoll. Nur eine kurze Speedboot-Fahrt vom ursprünglichen Luxusresort entfernt, soll das neue Tropen-Resort zu einer Art italienisch inspiriertem Inselhopping im Atoll motivieren. Faarufushi ist eine kleinere, üppig grüne Insel mit eigenem Hausriff, die sich mit ihren 80 Beach- und Strandvillen vor allem an Naturliebhaber richtet. Eine Allee aus meterhohen Palmen führt zu den architektonisch schlichten, aber eleganten Villen, zu denen Outdoor-Regenduschen inmitten von tropischen Grünpflanzen gehören. Im Inneren dominieren Materialien wie Holz und Stein sowie große Fensterfronten. Wer noch intensiver in die Natur eintauchen möchte, kann neben den üblichen Spa-Einrichtungen ein neu konzipiertes Waldbad nutzen. Eröffnet wird das neue Resort allerdings erst 2022, daher gibt es aktuell noch keine Preise. Wer nicht so lang warten kann, der findet vielleicht ein paar Anregungen auf der Reiseseite R8. www.emerald-maldives.com.

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Am Wasser in Bangkok

Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag hat das Capella Bangkok direkt am Ufer des Chao Phraya wieder eröffnet. Hier wohnt man in Villen und Suiten mit privatem Jacuzzi und kann die berühmte thailändische Küche von Sternekoch Mauro Colagreco im Haus verkosten. Die Preise beginnen bei 500 Euro pro Zimmer, Infos unter www.capellabangkok.com. (SMA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.12.2021)