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Interview

Innenminister Karner: „Kein Pardon, wenn es um Leben geht“

Gerhard Karner wurde am Montag als Innenminister angelobt. Das Ministerium wurde damit wieder mit einer Person aus der niederösterreichischen ÖVP besetzt.
Gerhard Karner wurde am Montag als Innenminister angelobt. Das Ministerium wurde damit wieder mit einer Person aus der niederösterreichischen ÖVP besetzt.Clemens Fabry
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ÖVP-Innenminister Gerhard Karner will nicht hart, aber konsequent sein. Er räumt Versäumnisse beim Dollfuß-Museum ein – und appelliert an Corona-Demonstranten, sich nicht von Neonazis missbrauchen zu lassen.

Die Presse: Türkis oder schwarz?

Gerhard Karner: Beides.

Wie soll das gehen?

Natürlich geht beides. Entscheidend sind nicht Farben, sondern die Inhalte und Werte, die dahinterstehen. Da gibt ÖVP-Chef und Kanzler Karl Nehammer einen klaren Kurs vor: Solidarität, Subsidiarität, Freiheit, Eigenverantwortung.

Ist mit Subsidiarität jene von Österreich gegenüber der Europäischen Union oder jene von St. Pölten und von Linz gegenüber der Wiener Bundesregierung gemeint?

Ein Grundprinzip der Subsidiarität ist, dass Dinge dort gemacht werden sollen, wo sie am besten gemacht werden können. Insofern funktioniert das in viele Richtungen.