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Handel

So nachhaltig ist der Trend zum regionalen Einkaufen

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Seit Beginn der Pandemie wird mehr Regionales verkauft – vor allem Lebensmittel. Auch sonst gibt es guten Willen zur Regionalisierung, teils bleibt es dabei aber bei Ansätzen.

Wien. „In jeder Krise steckt auch eine Chance.“ Allzu oft wird das alte Credo ausgerufen, wenn man den Schaden einer Krise kleinreden will und verzweifelt nach positiven Aspekten sucht. Bei Corona ist das so eine Sache: Nach knapp zwei Jahren Pandemie samt etlicher Lockdowns fehlt den allermeisten der nötige Humor, um die Auswirkungen der Krise irgendwie schönzureden. Aber es gibt sie noch, die Lichtblicke. Wenngleich Händler seit Wochen stöhnen, dass ihnen (schon wieder) das Weihnachtsgeschäft gestohlen würde, wird Corona langfristig wohl durchaus positive Effekte auf die heimische Handelslandschaft haben. Eine gewagte These? Nicht unbedingt.

Thema: Lichtblicke

Wir suchen in diesem Themenschwerpunkt nach Momenten, Geschichten und Modellen, die den lebensnotwendigen Optimismus erlauben, in einer Zeit, in der Pessimismus durch die Pandemie allgegenwärtig ist.

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Noch im Frühjahr des Vorjahres nahm die Bundesregierung die Pandemie als Anlass, eine Regionalitäts-Offensive auszurufen. Konsumpatriotismus war gefragt. Statt aufgrund geschlossener Geschäfte seinem Kaufrausch auf internationalen Onlineplattformen zu frönen, gab es zahlreiche Initiativen, die den Einkauf beim Geschäft ums Eck forcierten. Click & Collect und wild aus dem Boden sprießende Onlineshops machten es möglich. Viele Händler entdeckten neue Tugenden, reagierten mit teilweise kreativen Lösungen auf den schwersten Wirtschaftseinbruch der Zweiten Republik. Den gefloppten Versuch von offizieller Seite, die kleinen heimischen Händler in einem gemeinsamen Online-Kaufhaus zu zentrieren, brauchte es dazu gar nicht.