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Bundesliga

Rapid gewinnt wieder auswärts, Austria verliert trotz Blitzstart

Rapids Jubel
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Die Hütteldorfer gewannen bei der Admira mit 2:1 und damit erstmals seit April in der Fremde. Die Austria musste sich dem Lask nach früher Führung noch 2:3 geschlagen geben.

Maria-Enzersdorf. Wenn auch die 4000 erlaubten Plätze in der Südstadt nicht voll ausgefasst wurden, so verabschiedeten sich Admira und Rapid zumindest vor Publikum in die Winterpause. Die Gäste in Grün-Weiß traten eigentlich mit im Europacup gestärkten Selbstvertrauen an, auf dem Platz war das aber nicht zu sehen. Der Ball zirkulierte nicht gut, vielleicht trug auch der weiche Boden – einige Spieler rutschten des Öfteren aus – dazu bei. Dass die Tore nicht aus Kombinationen fielen, überraschte deshalb nicht.

Die Admira-Abwehr sah nur zu wie der wieder fitte Taxiarchis Fountas platziert zum 1:0 für Rapid abschloss (14.). Standards sind bei beiden Mannschaften in dieser Saison ein Reizwort: Die Südstädter demonstrierten ihren Trumpf, als Stephan Zwierschitz nach einem Freistoß zum Ausgleich einköpfelte (18.) – mehr als die Hälfte der Admira-Tore resultierte aus ruhenden Bällen, umgekehrt hat sich Rapid 13 seiner 27 Gegentreffer aus ebensolchen eingefangen.

Tempo und Emotionen nahmen nach der Pause zu. Da Robert Ljubicic nach einem Eckball die Latte (47.) und Marlon Mustapha nach einem Aiwu-Ausrutscher die Stange traf (54.) blieb die Partie offen und umkämpft. Ins Netz traf erst der eingewechselte Ercan Kara nach Fountas-Flanke (63.). Kelvin Arase allein vor dem Torhüter und Koya Kitagawa im Nachschuss (88.) verpassten das 3:1, Rapids erster Auswärtssieg seit April dieses Jahres wurde dennoch amtlich und wurde mit den mitgereisten Fans entsprechend gefeiert.

Violette Führung nach 19 Sekunden

Die Austria legte wie im Derby auch gegen den Lask einen Blitzstart hin: Nach 19 Sekunden traf Georg Teigl zum 1:0. Der Auftakt zu einem flotten Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Ein VAR-Elfmeter brachte den Linzern den Ausgleich durch Sascha Horvath (14.), als Husein Balic von der Strafraumgrenze traf war die Partie gedreht (26.). Aleksandar Jukic stellte per strammen Schuss jedoch auf 2:2 (30.).

In der zweiten Hälfte spielte nur noch der Lask. Rettete gegen Andreas Gruber (46.) und Horvath (48.) ein Austrianer für den schon geschlagenen Torhüter auf der Linie, belohnte Lukas Grgic die Bemühungen der Athletiker mit dem 3:2 (76.), was auch deren Chancen auf die Top sechs wieder nährte.

Sturm Graz überwintert nach einem 3:0 in Klagenfurt (Yeboah 24. und 83., Jantscher 45.) auf Platz zwei, 14 Punkte hinter Salzburg.

(swi)