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Interview

Staatssekretärin Plakolm: „Ich war noch nie auf einer Demo“

Claudia Plakolm: "Natürlich hat es auch was, wenn man seine Spezln digital trifft, aber man kann nicht alles digitalisieren."Caio Kaufmann
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Woran misst man den Erfolg der Jugend-Staatssekretärin? Claudia Plakolm spricht sich im Gespräch mit der „Presse“ für 2-G an Unis aus. Psychische Probleme will sie enttabuisieren. Sebastian Kurz hat sie nicht enttäuscht.

Vor einer Woche wurde Claudia Plakolm zur Staatssekretärin für Jugend angelobt. Die 27-Jährige war bisher als Chefin der Jungen ÖVP bekannt. Aber was will Plakolm nun in ihrer neuen Funktion erreichen? Und droht es nicht frustrierend zu sein, wenn sie keine konkreten Zuständigkeiten hat? Ein Gespräch über die Jugend in Zeiten der Pandemie, die größte Krise nach Corona, Heinz Faßmanns Abgang - und Sebastian Kurz.

Ich bin über 30, habe kein Haus gebaut und noch kein Kind gezeugt. Bin ich in Ihren Augen erwachsen?

Das ist eine alte Weisheit, und ich stehe dazu, sie verwendet zu haben. Es ist ja das Normalste auf der Welt, dass junge Menschen etwas aufbauen und eine Familie gründen wollen. Um die Anekdote zu Ende zu erzählen: Beim JVP-Parteitag haben wir meinen Vorgänger, Stefan Schnöll, verabschiedet. Er hat 2020 eine Familie gegründet und ein Haus gebaut. Zu diesem Anlass haben wir ihm einen Baum geschenkt.

Woran merkt man, dass Sie noch jung sind?