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Truppenaufmarsch

Von der Leyen droht Moskau in Ukraine-Krise mit ernsten Konsequenzen

Ursula von der Leyen ruft Moskau zur Deeskalation auf.REUTERS
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Die EU-Kommissionspräsidentin spricht angesichts des Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze von „noch nie dagewesenen Maßnahmen“: Sanktionen könnten ausgeweitet werdnen.

Für den Fall von weiteren Aggressionen Russlands gegen die Ukraine hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Moskau mit "nie da gewesenen Maßnahmen" gedroht. Die EU habe schon eine ganze Reihe an Sanktionen verhängt, die, falls nötig, auch weiter ausgedehnt werden könnten, sagte von der Leyen am Mittwoch im EU-Parlament in Straßburg. "Und selbstverständlich sind wir bereit, noch weitere, nie da gewesene Maßnahmen mit ernsten Konsequenzen für Russland zu ergreifen."

Hintergrund der Drohung sind Erkenntnisse der NATO, wonach Russland in Gebieten unweit der Ukraine zwischen 75.000 und 100.000 Soldaten zusammengezogen hat. Die Entwicklungen wecken Erinnerungen an 2014. Damals hatte sich Russland nach dem Umsturz in der Ukraine die Halbinsel Krim einverleibt und mit der noch heute andauernden Unterstützung von Separatisten in der Ostukraine begonnen.

Von der Leyen rief Moskau zur Deeskalation auf. Weitere Feindseligkeiten gegenüber der Ukraine würden "massive Kosten" für Russland bedeuten. Die Lage im russisch-ukrainischen Grenzgebiet soll auch Thema bei dem EU-Gipfel sein, der am Donnerstag Staats- und Regierungschefs in Brüssel zusammenbringt.

 

(APA/dpa)