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EU-Gipfel

EU-Chefs im Wettlauf mit Covid

Der neue Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) traf am Mittwoch in Brüssel auch erstmals Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Der neue Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) traf am Mittwoch in Brüssel auch erstmals Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.(c) imago images/Xinhua (Zheng Huansong via www.imago-images.de)
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Die 27 Staats- und Regierungschefs setzen gegen die Virulenz der Omikron-Mutante auf das Impfen – doch die EU-Seuchenbehörde warnt: Das reicht nicht.

Der letzte EU-Gipfel des alten Jahres und der erste für die neuen Kanzler Österreichs und Deutschlands steht im Zeichen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in seiner neuesten Form, der Omikron-Mutante. Beginnend beim Umstand, dass er aufgrund der verstärkten Ansteckungsgefahr nur einen Tag dauert statt wie üblich zwei, und selbst geimpfte Journalisten nur mit aktuellem PCR-Test ins Tagungsgebäude dürfen (und auch nur eine Höchstzahl von 260).

„Der Europäische Rat hat die sich verschlechternde epidemiologische Situation in der EU behandelt und die Wirkung des Auftretens einer neuen Variante, die Anlass zu Sorge gibt“, heißt es im aktuellsten Entwurf der gemeinsamen Schlussfolgerungen, welche der „Presse“ vorliegen. Die 27 Chefs waren sich schon vorab einig, „die entscheidende Bedeutung der Impfung im Kampf gegen die Pandemie“ zu wiederholen. Oder, wie es der Botschafter eines Mitgliedstaates am Mittwoch im Gespräch mit Journalisten ausdrückte: „Wir haben ein großes Problem in der EU und auf der ganzen Welt, und der schnellste Weg, es zu lösen, ist zu impfen und zu boostern, zu impfen und zu boostern, zu impfen und zu boostern.“