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Stadtstraße

Streitpunkt Stadtstraße: Busverbindungen statt "Straßenwahn"

LOBAU-PROTESTCAMPS
Am Donnerstag sind versöhnliche Töne aus dem Kreis der Gegner der projektierten Stadtstraße zu vernehmen.(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
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„Es gibt Alternativen zur Stadtstraße und die sind problemlos umsetzbar.“ Das ist die Kernaussage von Organisationen, die gegen das vierspurige Projekt der Stadt Wien sind. Stadträtin Sima ist zu Gesprächen bereit.

Wieder geht es um die Stadtstraße – das Projekt einer vierspurigen Fahrbahn in der Donaustadt. Sie war bei der Projektierung als Zubringer zur S 1-Spange gedacht gewesen, zu einem Zeitpunkt als die „S 1“ den Autobahnring um Wien hätte schließen sollen und auch der Lobau-Tunnel noch vorgesehen war. Mittlerweile hat Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (Grüne; davor mehrere Jahre Geschäftsführerin von „Global 2000“) dieses Projekt als nicht mehr zeitgemäß qualifiziert, was dazu geführt hat, dass die Asfinag die diesbezüglichen Planungen als für beendet erklärt hat.

Am Mittwoch haben Nichtregierungsorganisationen vor allem die Klagsdrohung gegen Aktivisten angeprangert, in der zweiten Pressekonferenz am Donnerstag waren Töne der Lösungsorientierung zu vernehmen. Die enge Taktung der Medienveranstaltungen innerhalb von 24 Stunden ist sicher nicht zufällig – was die einen als „Teil einer Kampagne“ sehen mögen, erachten andere als „aktualitätsbedingt gerechtfertigt und notwendig“.