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Weihnachten

Handel hofft auf das „fünfte Quartal“

Einkaufen
Am „Goldenen Sonntag“ dürfen am 19. Dezember einmalig jene Geschäfte öffnen, die während des Lockdowns geschlossen blieben.(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
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Das Weihnachtsgeschäft lässt die Händler auf einen positiven Jahresabschluss hoffen. Jedes zweite Geschäft bleibt am verkaufsoffenen Sonntag aber geschlossen, mehr als 100.000 Handels-Angestellte sind noch ungeimpft.

Die Einkaufsstraßen sind dieser Tage gut besucht – besser noch als im Dezember des Vorjahrs. Seitdem die Geschäfte diesen Montag nach dreiwöchigem Lockdown wieder geöffnet haben, werden sie regelrecht gestürmt, erzählt eine Händlerin auf der Wiener Mariahilfer Straße. Der nahende Heiligabend treibt die Menschen in die Geschäfte, niemand will den Familienfrieden wegen fehlender Geschenke riskieren.

Konsumverzicht war in den Lockdown-Wochen ohnehin nicht angesagt. 43 Prozent erledigten ihre Weihnachtseinkäufe heuer online. Davon zeugen auch die vielen Paketzusteller, die sich mit Bergen von Packerln ihren Weg durch die gehetzten Menschenmassen bahnen. Zum Ende des Jahres wird der eCommerce-Anteil am gesamten Handelsumsatz mehr als 13 Prozent ausmachen – eine Fortsetzung des Onlinebooms, nachdem Interneteinkäufe im Vorjahr erstmals die Zehn-Prozent-Marke überschritten.