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Demo-Vorgaben

Proteste gegen Coronapolitik müssen in Linz ausweichen

Corona-Maßnahmengegner
Corona-Maßnahmengegnerimago/Karina Hessland
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In der Wiener Innenstadt sind größere Demonstrationen erst ab 18 Uhr erlaubt. In Linz wird schon früher gegen die Coronapolitik protestiert - allerdings nicht überall.

In der Wiener Innenstadt werden am Wochenende größere Demonstrationen erst ab 18 Uhr erlaubt sein. Das bestätigte die Polizei. Grund dafür ist das einzige Einkaufswochenende im Advent - aufgrund der Schließung während des Lockdowns dürfen die Geschäfte auch am Sonntag öffnen. In Linz dagegen darf schon früher protestiert werden, allerdings nicht überall.

Denn: Für Sonntag, 19. Dezember, ist in Linz zwar die nächste große Demonstration von Corona-Maßnahmengegnern angemeldet worden. Damit nach dem Lockdown-Ende in Oberösterreich das Weihnachtsgeschäft an dem ausnahmsweise verkaufsoffenen Sonntag für den Einzelhandel nicht durch den Protestzug behindert wird, ist für ihn die Landstraße tabu. Darauf verständigten sich Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und die Polizei.

Man habe erreicht, "dass am ganzen Wochenende auf der Linzer Landstraße keine Demos stattfinden", hieß es aus Stelzers Büro. Die Polizei bestätigte, nach einem Gespräch mit dem Landeshauptmann mit dem Veranstalter der Kundgebung übereingekommen zu sein, jene Straße zu meiden.

Am Sonntag ab 13 Uhr soll wieder gegen die Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen protestiert werden. Die Teilnehmer treffen sich am Hauptplatz und ziehen dann durch die Innenstadt. Maximal bis 18 Uhr soll der Marsch abseits jener Einkaufsstraße dauern.

(APA/Red.)