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Sekt

Schlumberger und der Lockdown-Fluch

Lockdowns bekommen dem Geschäft von Schlumberger nicht. Doch die steigende Lust der Österreicher auf Sekt federt das ab.
Lockdowns bekommen dem Geschäft von Schlumberger nicht. Doch die steigende Lust der Österreicher auf Sekt federt das ab.(c) Clemens Fabry
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Der heimische Sekthersteller stemmt sich mit viel Export gegen die Pandemie. Gegen die Teuerung ist auch Schlumberger machtlos. Der Preis für Sekt wird steigen.

Wien. Sechs Monate lang waren Restaurants, Hotels und Bars im heurigen Jahr wegen staatlich verordneter Lockdowns gesperrt. Clubs und Nachtlokale noch länger. Ein herber Schlag nicht nur für Wirte und Betreiber, sondern auch für Getränkelieferanten wie die Sektkellerei Schlumberger, die in normalen Jahren fast die Hälfte ihres Umsatzes in der Gastronomie erwirtschaftet. Und auch jetzt gibt es kaum Weihnachtsfeiern, Hochzeiten und keine Bälle, auf denen der Sekt sonst literweise fließt.

Trotzdem wird es dem Traditionsbetrieb 2021 gelingen, den Umsatz wieder in etwa auf das Vorkrisen-Niveau von rund 90 Millionen Euro zu hieven, freut sich Firmenchef Benedikt Zacherl. Möglich wurde das dank stark wachsender Exportmengen und dank trinkfreudiger Österreicher, die ihre steigende Lust auf Sekt einfach im Supermarkt statt in der Bar gestillt haben.