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Bibliothek der Dinge

Eine Bohrmaschine auf Zeit

Mae Schwinghammer vor nur ein paar der 250 Gegenstände, die zum Verleih stehen.
Mae Schwinghammer vor nur ein paar der 250 Gegenstände, die zum Verleih stehen.Clemens Fabry
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Um Ressourcen zu sparen, wird im Leihladen Wien seit 2014 verliehen statt verkauft. Nun suchen die Gründer jedoch Nachfolger.

Die Bohrmaschine ist unser Dauerbrenner“, erzählt Mae Schwinghammer. „Aber auch Küchengeräte, wie etwa der Entsafter, funktionieren sehr gut.“ Das kleine Lager im Geschäft in Wien Ottakring ist voll mit allerhand Gegenständen. Sie stehen bereit, um von einem neuen Benutzer abgeholt zu werden. Denn es handelt sich hier nicht um einen Baumarkt oder ein Geschäft für Küchenzubehör, sondern um den Leihladen Wien, kurz Leila, auch „Bibliothek der Dinge“ genannt.

Ähnlich einer Bücherei werden etwa 250 Gegenstände, von Mopskostüm bis Zuckerwattemaschine, gegen eine geringe Tagesgebühr (die Bohrmaschine gibt es etwa um 1,50 Euro pro Tag) zum Verleih angeboten. Der Grundgedanke ist, dadurch Geld, Platz und Ressourcen zu sparen.

Ein junges Team, zu dem auch Mae zählt, betreibt den Verein ehrenamtlich. Die Vision: Ein Leihladen in jedem Grätzel – und ein neues Team zu finden. Denn den Gründern fehlen inzwischen die zeitlichen Ressourcen, um das Projekt weiterzuführen.