Rund umd den Heiligen Abend gibt es viele Erwartungen. Wie groß der Baum ist, was darunter liegen soll - und natürlich was auf den Tisch kommt. Eine Umfrage zeigt, was zu Weihnachten am liebsten gegessen wird.
Das Weihnachtsfest hat eine lange Tradition, die auch zu Tisch spürbar ist - zumindest für zwei Fünftel der Österreicher, die laut einer Iglo-Befragung mit 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Jahr das gleiche Gericht servieren. Am häufigsten gibt es in den hiesigen Haushalten am 24. Dezember Raclette - knapp ein Fünftel derer, die eine traditionelle Speise zu sich nehmen, setzen darauf.
Fondue, Karpfen, Gans
15 Prozent der Befragten tischen eine kalte Platte auf, 13 Prozent Bratwürstel, je zwölf Prozent Fondue und Suppe. Karpfen und Lachs essen je sieben Prozent, sechs Prozent präferieren die Gans. Die Gaumen scheinen sich je nach Bundesland zu unterscheiden: So ist in Salzburg für zwei Drittel die Suppe das traditionelle Weihnachtsgericht, in Oberösterreich sind es für fast 60 Prozent die Bratwürstel.
Festhalten an Traditionen
43 Prozent der Befragten gaben an, jedes Jahr dasselbe traditionelle Weihnachtsgericht zu essen. Knapp ein Drittel meinte, zwar eine traditionelle Speise zu haben, aber von Jahr zu Jahr zu entscheiden, ob diese auch auf den Tisch kommt. Für ein Viertel hat das Weihnachtsessen keine Tradition.
Einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert hat die Essens-Tradition allerdings bei Unter-30-Jährigen und Personen in einem Haushalt mit Kindern - bei jedem Zweiten von ihnen folgt die Speise einer etablierten Tradition. Im Bundesländervergleich sind es vor allem die Oberösterreicherinnen und Oberösterreich, gefolgt vom Burgenland, Kärnten und Tirol, die an der traditionellen Weihnachtsspeise festhalten.
(APA)