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Kommentare zum Jahreswechsel

Der Weg aus der Unternehmenskrise

Covid-19 wird auch 2022 Unternehmen beeinflussen: Die wirtschaftlichen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung sollten Unternehmenskrisen eindämmen.


Förderungen wurden großzügig gewährt, der Schuldenstand der öffentlichen Hand ist höher denn je. Für viele Unternehmen sind diese Hilfen nicht nur Segen: Oftmals sind sie auch Krisenauslöser, wie der spürbare Anstieg an Unternehmensinsolvenzen bereits zeigt. Weil: Abgabenstundungen laufen aus, Covid-Finanzierungen stehen zur Rückzahlung an, Lieferkettenprobleme treten vermehrt auf, Transport-, Energie- und sonstige Preissteigerungen führen vielerorts zur Erhöhung der Preise.

Dazu kommt, dass die Mitarbeitenden aus der Kurzarbeit in die Vollarbeit zurückkehren sollen, was aufgrund der langen Absenz leider oft mit mäßigem Erfolg gelingt. Branchen, die ohnedies mit Fachkräftemangel kämpfen, geraten zusätzlich unter Druck. Insgesamt nehmen wir wahr, dass durch die Coronahilfen sogar zusätzliche Schwierigkeiten auftreten. Noch nie war es so wichtig – bei aller Unsicherheit – auf Veränderungen frühzeitig und konsequent zu reagieren. Nur so kann das einzelne Unternehmen den Weg aus der Krise finden.

Hinweis:

Dieser Kommentar erscheint als Teil der Serie „Kommentare zum Jahreswechsel“.

Alle weiteren Kommentare von EntscheidungsträgerInnen finden Sie unter dem redaktionellen Vorwort von “Presse” Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak.