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Ski alpin

Madonna-Slalom endet für ÖSV im Debakel

ALPINE SKIING - FIS WC Madonna di Campiglio
Tagessieger Sebastian Foss-Solevaag.(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Harald Steiner)
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Österreichs Slalom-Männerteam hat im letzten Rennen vor Weihnachten eine schwere Pleite hinnehmen müssen.Der Sieg ging an den Norweger Foss-Solevaag.

Nach den Ausfällen von Manuel Feller und Marco Schwarz war Michael Matt am Mittwochabend beim Flutlicht-Klassiker in Madonna di Campiglio als 20. bester Österreicher. Johannes Strolz überraschte zwar als Halbzeit-11., schied dann aber ebenfalls aus. Der Sieg ging an Sebastian Foss-Solevaag, nachdem der klar führende Franzose Clement Noel vor dem letzten Tor gestürzt war.

Nicht der in Topform fahrende Franzose gewann damit zwei Wochen nach seinem Heimrennen am Mittwochabend auch den Traditions-Slalom in Italien, sondern der Weltmeister aus Norwegen. Noel war im Finale bereits weit voraus, musste dann aber kurz vor dem Zielstrich zu Boden. "Wahrscheinlich dachte ich, es ist schon vorbei", sagte Noel. "Das ist der Skirennsport." Noel war nach Lauf eins 53 Hundertstel voraus gelegen. Für Foss-Solevaag war es der zweite Weltcupsieg. Zweiter in Madonna wurde der Franzose Alexis Pinturault, Dritter der Schwede Kristoffer Jakobsen.

Die Österreicher hingegen enttäuschten auf fast allen Linien und wurden offenbar Opfer ungewohnter Bedingungen, nachdem man vorragig auf Eis trainiert hatte. Auf der Piste Canalone Miramonti wechselte Eis aber mit aggressiven, griffigen Passagen.

Mit Feller und Schwarz wurden die Stärksten schon im ersten Durchgang von einer Welle kurz vor dem Ziel-Finish abgeworfen. Nur insgesamt vier Österreicher schafften es ins 30er-Finale, darunter allerdings mit Strolz (38) und Dominik Raschner (52) zwei Außenseiter mit hohen Startnummern. Strolz, der seine Kaderzugehörigkeit verloren hatte, war als Elfter sogar bester ÖSV-Fahrer nach Lauf eins, fädelte in der Entscheidung aber ein.

So wurde beim schlechtesten ÖSV-Abschneiden in Madonna Matt als enttäuschender 20. bester Österreicher. Direkt dahinter belegte Raschner Platz 22. Fabio Gstrein beendet das letzte Rennen vor Weihnachten als 24.

(APA)