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Coronavirus

"Gegen Bevormundung": MFG will bei Wiener Ärztekammerwahl antreten

MFG-Bundesobmann Michael Brunner
MFG-Bundesobmann Michael BrunnerAPA/GEORG HOCHMUTH
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Die Wiener Ärztekammer und ihr Präsident würden einen zunehmend „autoritären und evidenzbefreiten Kurs“ verfolgen, kritisiert die impfkritische Partei MFG. Für die kommende Wahl baue sie derzeit ihr Team auf.

Die impfkritische Partei MFG will mit einer Liste bei der im März stattfindenden Ärztekammerwahl in Wien antreten. Im Zuge der Covid-Maßnahmen, bei denen "jeglicher Diskurs unterbunden wird", hätten sich unzählige Ärzte bei der MFG gemeldet. "Wir bauen derzeit unser Team auf und werden es im Jänner präsentieren", so Bundesobmann Michael Brunner in einer Aussendung am Donnerstag.

"Es reicht! - Wir haben schon lange feststellen müssen, dass die Wiener Ärztekammer und Präsident (Thomas, Anm.) Szekeres einen zunehmend autoritären und evidenzbefreiten Kurs verfolgen", meinte Brunner. Insbesondere die "Bevormundung der Ärzteschaft" stoße sauer auf. Unter anderem fordert die MFG eine "Beendigung jeglicher Ausgrenzung", eine Verbesserung der Ausbildung sowie der Praxisgründungs- und -übergabemodalitäten und die Überführung des Wohlfahrtsfonds der Kammer in die allgemeine Sozial- und Pensionsversicherung.

Vergangene Woche hatten bundesweit rund 200 Ärzte per offenem Brief den Rücktritt Szekeres' als Präsident der Österreichischen Ärztekammer gefordert, weil dieser in einem Rundschreiben derzeit grundsätzlich keinen Grund dafür sieht, Patienten von einer Impfung gegen COVID-19 abzuraten.

(APA)