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Kommentare zum Jahreswechsel

Zeit für eine Zusatzpension

Die Pension als Thema für Neujahr? Warum nicht: Das Pensionssystem ist eine der Herausforderungen der Zukunft. Während heute auf eine Person im Pensionsalter noch drei Erwerbspersonen kommen, werden es 2040 nur noch zwei sein.

Das wird das heimische umlagefinanzierte System der staatlichen Pension unter Druck setzen. Die Anspannung des öffentlichen Haushalts wird durch die Corona-Ausgaben steigen. Analog zur Klimakrise ist daher eine Reform des bestehenden Systems unausweichlich.

Ein resilientes Pensionssystem steht nicht auf einer, sondern auf drei Säulen. So ist das in einem Großteil der europäischen Länder. Neben einer staatlichen Grundsicherung gibt es in diesen Ländern das Modell von Pensionskassen-Zusatzpensionen für alle, um den Wohlstand der Bevölkerung im Alter zu sichern.

Hinweis:

Dieser Kommentar erscheint als Teil der Serie "Kommentare zum Jahreswechsel".

Alle weiteren Kommentare von EntscheidungsträgerInnen finden Sie unter dem redaktionellen Vorwort von "Presse" Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak.

In Österreich kommen nur rund eine Million Menschen in den Genuss einer Pensionskassen-Zusatzpension.

Mit einer Reform – zum Beispiel mit der Einführung des so genannten General-Pensionskassenvertrags – wäre das ohne großartige Mehrkosten für alle Österreicher möglich.

Das wäre doch ein guter Neujahrsvorsatz für unsere Bundesregierung.


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