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Kommentare zum Jahreswechsel

The Need for Speed

Die Geschwindigkeit der Veränderung wird nie wieder so langsam sein wie jetzt – so viel steht heute bereits fest. Die Geschwindigkeit war in der Geschäftswelt noch nie so entscheidend wie jetzt.

Die Coronakrise, die gesteigerten Konsumentenanforderungen und der höhere Digitalisierungsgrad machen Druck auf jede Organisation. Die letzten 22 Monate standen im Zeichen der Krisenbewältigung. Es brauchte resiliente Systeme, um zu bestehen, die Ausnahmesituation zu bewältigen. Im neuen Jahr muss dieser Resilienz Zuversicht folgen, und wir müssen aktiv und schnell an den Systemen der Zukunft bauen.

Hinweis:

Dieser Kommentar erscheint als Teil der Serie "Kommentare zum Jahreswechsel".

Alle weiteren Kommentare von EntscheidungsträgerInnen finden Sie unter dem redaktionellen Vorwort von "Presse" Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak.

Zaudern und Zögern sind dabei nicht erlaubt, wenn man im Zeitalter der Digitalisierung vorne dabei sein möchte. Wir haben einen echten Need for Speed. Es braucht eine digitale Transformation in Höchstgeschwindigkeit, eine Operation am offenen Herzen. Projekte, die früher für fünf bis zehn Jahre konzipiert waren, müssen in komprimierter Form, in zwei bis drei Jahren durchgeführt werden. Das heißt aber auch, dass ein enormer Erfolgsdruck besteht. Der Geschäftserfolg eines jeden Digitalisierungsprojekts wird zur absoluten Notwendigkeit. Er muss umgehend darstellbar und messbar sein. Das ist die digitale Dividende.


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