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Analyse

So rittern Österreich und Ungarn um die besten Banken auf dem Balkan

Ein Hafen in Dubrovnik. Der Balkan bleibt wirtschaftlich attraktiv.
Ein Hafen in Dubrovnik. Der Balkan bleibt wirtschaftlich attraktiv.
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Im zersplitterten Ex-Jugoslawien steht eine neue Konsolidierungswelle bei Banken bevor. Das schnelle Wachstum der Balkanstaaten mit Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft beflügelt die Fantasie. Wer macht das Rennen um die hohen Renditen.

In Europas Südosten steht 2022 eine weitere Welle der Bankenkonsolidierung an. Die schnell wachsenden Balkanstaaten mit Aussicht auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union beflügeln nun die Fantasie. Ganz vorne im Rennen um die Dominanz auf dem Bankenmarkt sind dabei die einstigen Großmächte Österreich und Ungarn.

Die genossenschaftlich verwurzelte Raiffeisen Bank International (RBI) und Ungarns größtes Geldhaus OTP Bank Nyrt. sind die führenden Geldinstitute in diesem Rennen von Fusionen und Akquisitionen. Mehr als 20 Deals wurden seit dem Jahr 2019 in der fragmentierten Region angekündigt. Die Länder des früheren Jugoslawien locken mit Wachstumsraten von zum Teil über sieben Prozent und Bankrenditen, von denen der Westen nur träumt.

Was den Prozess antreibt