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Quergeschrieben

Abschalten macht unabhängig, ständiger Konsum regrediert

Anstatt sich nur nach äußeren Einflüssen durch Konsum von Massenmedien zu orientieren, könnten wir wieder mehr in uns selbst hineinhören.

Es ist kein neues Phänomen, aber vielleicht aktuell besonders spürbar: Durch die ständig auf uns einprasselnden (schlechten) Nachrichten, Mails, Werbung, Propaganda und Unterhaltungsformate fühlen sich viele Menschen zunehmend überfordert. Sie haben das Bedürfnis, sich diesem Dauergetöse, dieser Reizüberflutung und Nachrichtenschwemme zu entziehen – im wahrsten Sinn des Wortes „abzuschalten“.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

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Die Frage der Massenkultur und deren Auswirkung auf den Einzelnen und die Gesellschaft beschäftigen die Fachwelt seit Jahrzehnten. Bereits Sigmund Freud hat das Phänomen der Massenpsychologie beschrieben, die als eine Bedingung die Gleichzeitigkeit hat. Ob sich das Individuum in einer großen Menschenmenge befindet oder allein vor dem Bildschirm sitzt, ist dabei zweitrangig. Als Massenkultur werden in Massen fabrizierte und für den Massenkonsum bestimmte Produkte bezeichnet. Dominant ist der Einfluss der Massenkultur im Bereich der Unterhaltung und der Information durch die Massenmedien, die letztlich ja ebenfalls eine Form der Unterhaltung bieten.